Sa. 28.01.23 20:00 Klassik

Trio Lentrias

"Musiciens francais"

Käme man beim Hören dieses Programms auf die Idee, dass Louise Farrenc, Gabriel Fauré und Claude Debussy noch ein gutes Jahrzehnt gleichzeitig lebten? Zwischen der Entstehung von Faurés Trio und Debussys Cellosonate liegen gar nur fünf Jahre, doch betreten diese Werke ganz verschiedene Klangwelten. Ob neobarocke Formen und abrupte, verspielte Farbwechsel bei Debussy oder die gesanglichen Linien in Faurés spätem Trio; beide Komponisten stehen heute exemplarisch für französische Musik der Jahrhundertwende. Ähnlich viel posthume Aufmerksamkeit hätte Louise Farrencs poetisches Klarinettentrio wie auch ihr übriges Werk verdient. Immerhin lehrte die zu Lebzeiten durchaus einflussreiche Pianistin und Komponistin als eine der weltweit ersten Musikprofessorinnen am Pariser Konservatorium und wird inzwischen wieder häufiger gespielt.

 

In der reizvollen Besetzung Klarinette, Violoncello und Klavier musiziert das junge Trio Lentrias österreichweit seit 2018 - drei Instrumente gespielt von drei Musiker*innen aus drei Nationen, die sich im Bruckner Orchester Linz (röm. „Lentia“) kennen lernten. In der Musik werden sie von der Dreiheit („Trias“) zur Einheit und entführen in vielschichtige Klangwelten. So wenig alltäglich dabei die Kombination aus Blas-, Tasten- und Streichinstrument ist, bietet sie dennoch ein reiches Repertoire.

 

TRIO LENTRIAS

Stefanos Vasileiadis - Klavier

Herbert Hackl - Klarinette

Annekatrin Flick - Violoncello

 

Programm:

Louise Farrenc (1804-1875)

Trio Es–Dur op.44 (1856)

 

  1. Andante-Allegro moderato
  2. Adagio
  3. Minuetto: Allegro
  4. Finale: Allegro

 

Claude Debussy (1862-1918)

Cellosonate d-Moll (1915)

 

  1. Prologue. Lent
  2. Sérénade et Finale. Modérément - Animé

 

Gabriel Fauré (1845-1924)

Trio d-Moll op. 120 (1920)

 

  1. Allegro ma non troppo
  2. Andantino
  3. Allegro vivo
Schönbergsaal
Tickets noch nicht verfügbar!
Sa.  28.1.
Trio Lentrias

©  Sakher Almonem

Sa. 28.01.23 20:00 Klassik

Trio Lentrias

"Musiciens francais"

Sa.  28.1.
Trio Lentrias

Käme man beim Hören dieses Programms auf die Idee, dass Louise Farrenc, Gabriel Fauré und Claude Debussy noch ein gutes Jahrzehnt gleichzeitig lebten? Zwischen der Entstehung von Faurés Trio und Debussys Cellosonate liegen gar nur fünf Jahre, doch betreten diese Werke ganz verschiedene Klangwelten. Ob neobarocke Formen und abrupte, verspielte Farbwechsel bei Debussy oder die gesanglichen Linien in Faurés spätem Trio; beide Komponisten stehen heute exemplarisch für französische Musik der Jahrhundertwende. Ähnlich viel posthume Aufmerksamkeit hätte Louise Farrencs poetisches Klarinettentrio wie auch ihr übriges Werk verdient. Immerhin lehrte die zu Lebzeiten durchaus einflussreiche Pianistin und Komponistin als eine der weltweit ersten Musikprofessorinnen am Pariser Konservatorium und wird inzwischen wieder häufiger gespielt.

 

In der reizvollen Besetzung Klarinette, Violoncello und Klavier musiziert das junge Trio Lentrias österreichweit seit 2018 - drei Instrumente gespielt von drei Musiker*innen aus drei Nationen, die sich im Bruckner Orchester Linz (röm. „Lentia“) kennen lernten. In der Musik werden sie von der Dreiheit („Trias“) zur Einheit und entführen in vielschichtige Klangwelten. So wenig alltäglich dabei die Kombination aus Blas-, Tasten- und Streichinstrument ist, bietet sie dennoch ein reiches Repertoire.

 

TRIO LENTRIAS

Stefanos Vasileiadis - Klavier

Herbert Hackl - Klarinette

Annekatrin Flick - Violoncello

 

Programm:

Louise Farrenc (1804-1875)

Trio Es–Dur op.44 (1856)

 

  1. Andante-Allegro moderato
  2. Adagio
  3. Minuetto: Allegro
  4. Finale: Allegro

 

Claude Debussy (1862-1918)

Cellosonate d-Moll (1915)

 

  1. Prologue. Lent
  2. Sérénade et Finale. Modérément - Animé

 

Gabriel Fauré (1845-1924)

Trio d-Moll op. 120 (1920)

 

  1. Allegro ma non troppo
  2. Andantino
  3. Allegro vivo
Schönbergsaal
Tickets noch nicht verfügbar!

©  Sakher Almonem

PROGRAMM